9.8. Rumer Spitze

Der Wetterbericht hat lei einen schönen Vormittag vorhergesagt. Dadurch hatte ich mit meiner Freundin eine kleine Tour in der nächsten Umgebung unternommen.

Per Nordkettenbahn auf das Hafelekar, über den gemütlichen Goetheweg zur Arzler Scharte. Eigentlich war der Plan weiter aufs Kreuzjoch und über den Ostgrat hinaufzugehen, jedoch in der Mitte der Umrundung der Rumer Spitze schlug das Wetter um. Bei der Stempeljochspitze und den Lafatschern zogen schwarze Wolken auf. Dadurch endschied ich mich um und wir stiegen stattdessen über die Nordrinne hinauf, um uns die weitere Umrundung zu sparen. Der Aufstieg war richtig mühsam, jedoch besser als erwartet. Weiter oben, wo die Rinne steiler wurde, konnten wir uns gut an den Felsen auf der Seite hinaufziehen. Bei der Scharte angekommend, sind es nur mehr ein paar Minuten auf den Gipfel. Retour wieder auf dem selben Weg.

Genau bei der Mandlscharte hat das Unwetter uns erwischt und begleitete uns bis zur Bergstation Hafelekar, auf den letzten Metern wurden wir richtig durchnässt.

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5.8. Axamer Kögele (2096m) + Pleisen (2236m) + Hoadl (2340m)

Von Pafnitz aus über den Steig und die Axamer Abfahrt hinauf aufs Kögele. Die Nachmittagshitze hatte ich komplett unterschätzt und bin bei dem letzten Stich auf der Abfahrt ziemlich eingangen, trotzdem schaffte ich es in 1:10h auf den Gipfel. Danach ließ ich es gemütlicher angehen und wanderte über den Pleisen zum Hoadl. Eigentlich wollte ich direkt beim Hoadlsattel zur Kemater absteigen, doch das Gefälle war mir zu steil für die nasse Wiese. So lief ich den Verbindungssteig Richtung Adolf-Pichler Hütte bis ich das Papstkreuz direkt unter mir sah. An der Stelle war das Gefälle auch feiner und ich stieg querfeldein zum Kreuz. Dort führte ein markierter Steig durch die Latschen zur Kemater Alm. Über die Mautstraße ging es wieder zum Ausgangspunkt. Das Hinunterlaufen auf der Forststraße hatte mir gar nicht gut getan – die Oberschenkel danken es mir einen Tag später indem sie immer noch total verhärtet sind. Mit Tennisbällen und viel Dehnen geht es langsam wieder 😉

Feine Nachmittagsrunde: ca 17km u 1550 Höhenmeter

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Axamer Kögele, Im Hintergrund der Große Solstein

Axamer Kögele, Im Hintergrund der Große Solstein


Die "Killerkühe", im Hintergrund Hochtennenspitze und Schlicker Zinnen

Die „Killerkühe“, im Hintergrund Hochtennenspitze und Schlicker Zinnen


Papstkreuz

Papstkreuz


rechts von den Latschen war mein Abstiegsweg

rechts von den Latschen war mein Abstiegsweg

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