5.7. Lattenspitze (2336m) + Wildangerspitze (2153m)

Heute war ich mit Rainer unterwegs. Die Hitze war halbwegs erträglich, da ab der Wildanger eine leichte, angenehme Thermik zu spüren war. Der Grat zwischen Wildanger und Lattenspitze ist Gehgelände. Der letzte Gipfelhang ist aktuell schlecht beinand und brüchig, sollte aber keine Probleme bereiten.
Strecke: Hackl – Herrenhäuser – Törl – Wildangerspitze – Lattenspitze und wieder retour.

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Bettelwürfe, Fallbachkarspitze, Hüttenspitze

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Pfeiser Spitze, Rumer Spitze

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Blick retour zur Lattenspitze

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22.6. Bettelwurfmassivumrundung

Strecke: Absam (Parkplatz bei der Sprungschanze) – Bettelwurfhütte – Lafatscherjoch – Hallangerhaus – Überschalljoch – über Knappensteig zur Walderalm – Hinterhornalm – Parkplatz

Laut outdooraktive: 28km umd 2400 Höhenmeter; Gehzeit: 8 Stunden

Diese Runde wollte ich schon länger machen, aber jetzt mit den niedrigen Temperaturen war der Zeitpunkt perfekt, um diese zu bewältigen. Lukas war ebenso voll motiviert. Daher starteten wir kurz nach 6. Anfangs noch in strömenden Regen, besserte sich das Wetter schnell und wir hatten den restlichen Tag ideales Wetter, was das Bergsteigerherz gleich noch höher schlagen lässt. Zwei Stunden später erreichten wir die Bettelwurfhütte. Diese verließen wir gleich wieder und marschierten weiter zum Lafatscherjoch. Interessanterweise fing kurz nach der Hütte das weiße Gold an, bei den Bettelwürfe war die Schneefallgrenze am Wochenende ca. 100-200 Höhenmeter oberhalb. Dadurch wurde es teilweise zu einer rutschigen Angelegenheit. Der weiter Weg zum Überschalljoch war sehr kurzweilig. 

Das darauffolgende Vomperloch war ein Traum, besonders landschaftlich. Einen einsameren und ruhigeren Ort in Innsbruck-Umgebung wird man eher schwer finden. Bei der Tiefebene (1050m) hatten wir Wahl entweder den längeren Weg über die Ganalm oder über den wilden Knappensteig zu gehen. Wir nahmen den Knappensteig. Zuerst überwanden wir sehr steile 500 Höhenmeter. Danach mussten weitere 200 Höhenmeter durch das ständige Auf und Ab dran glauben. Fast alle ausgesetzten Stellen sind hervorragend versichert. Ich würde diesen Steig mit der Exporniertheit und dem zu überwindenen Gelände mit dem Schleifwandsteig in der Kranebitter Klamm vergleichen. Wir glauben daher, dass der längere Weg über die Ganalm sicher die schnellere Variante sei.

Bei der Walderalm ankommend, war dann das Anstrengenste vorbei. Danach folgte nur mehr der Abstieg über die Hinterhornalm und Besinnungsweg zum Auto. 

Rückblickend finde ich es toll, dass ich selbst nach 30 Kilometer keine muskulären Probleme mehr bekomme 🙂

Fotos kann man beim Lukas anschauen.