14.7.15. Schlicker Seespitze (2884m)

Nach dem Arbeiten fuhr ich mit ehemaligen Schulkollegen in die Kemater Alm hinein. Die Umleitung über Pafnitz ist eine enge und steinige Angelegenheit…des arme Auto…
Über die Adolf-Pichler Hütte geht es über das kupierte Gelände zum Seejöchl. Der Weg dorthin ist ein Genuss, keine steilen Stücke, immer leicht ansteigendes Gelände. Es wäre auch ein idealer Trailrun, aber wir ließen es gemählich angehen.
Ab dem Seejöchl ist der Genuss vorbei. Das folgende Gelände kann man getrost als Bruchhaufen bezeichnen. An einigen Stellen war der Steig komplett ausgewaschen. Erst auf den letzen 50 Höhenmeter entdeckt man auch wieder festen Fels. Somit sind die ganz leichten Kletterstellen überhaupt kein Problem.
Der Rückweg zum Auto führte genau über denselben Weg.

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2.8. Steingrubenkogel (2633m)

Heute waren wieder die Kalkkögel an der Reihe. Mein Ziel ist alle Kalkkögel außer der Riepenwand zu bestiegen. Mit dem Auto durch das Senderstal bis zur Kemater Alm. Start: 9:15, und selbst auf über 1600 Meter war es um diese Uhrzeit schon unangenehm heiß!

Strecke: Kemater Alm – Adolf-Pichler Hütte – Alpenklubscharte – Steingrubenkogel

Da ich heute wieder um 15 Uhr arbeiten musste und das Auto wieder davor bei meinem Dad abstellen musste, hatte ich leichten Zeitdruck, da ich nicht wusste, wie lang ich für den Berg brauchen würde (angeschrieben 4 Stunden). Deshalb gab ich von an Anfang richtig Gas und erreichte in 50 Minuten die Alpenklubscharte. Der Steig zur Scharte ist überraschend gut beinand, so dass man kaum zurückrutscht und schnell aufsteigen kann. Kurz nach der Scharte beginnt schon den Klettersteig, den ich ohne Set bewältigen wollte. [Davor hatte ich mich beim Lukas erkundigt und er meinte, es wäre absolut nicht notwendig ein Set mitzunehmen; da vertraue ihm natürlich!] Bis auf eine steile Steile (laut Topo: C) sind nur leichte Bänder zu bewältigen und kurze leichte Aufschwünge.

Die "C"-Stelle

Die „C“-Stelle

Aber unbedingt wieder einen Helm mitnehmen. Der Steinschlag darf keinesfalls unterschätzt werden. Als ich am Klettersteig war, kamen wir 2 Bergsteiger entgegen, die den halben Berg dabei mitgenommen hatten…da wurde mir schon leicht unheimlich, wenn man nur mehr Steine fliegen sieht…Nach 1h 15 min erreichte ich dann den Gipfel. Die Fernsicht war echt ein Traum, keine einzige Wolke war am Himmel. Wieder einmal war ich ganz ein allein am Gipfel, was ich auch richtig genoß, und da ich zeitlich überraschend sehr gut im Plan lag, konnte ich auch eine 30 minütige Gipfelpause genießen.

links die Adolf-Pichler Hütte, rechts die Kemater Alm

links die Adolf-Pichler Hütte, rechts die Kemater Alm

Abstieg erfolgte wiederum über denselben Weg, bei der Alpenklubscharte fand ich auch, nachdem ich gründlich gesucht hatte, eine geeignete Rinne um abzufahren. Um 12 Uhr war ich dann auch schon wieder beim Auto. Des war echt eine lässige kurze Tour, bevor ich dann wieder ausgeruht zur Arbeit gestartet bin.

IMG_20130802_111136 IMG_20130802_113723Jetzt fehlt mir noch noch der Burgstall und die Malgrubenspitze 🙂