4.10. Bettelwurfhütte über den Absamer Klettersteig (2077m)

Heute war ich mit einer größeren Gruppe unterwegs. Dank der Straßensperre war unser Startpunkt beim Skisprungparkplatz in Absam.

Meine Freundin und ihre Kollegen bogen beim Wehr ab und stiegen über den Normalweg zur Hütte auf, währenddessen ging ich mit Lukas, meinem Flachlandtiroler, über die 2. Ladhütte zum Einstieg des Klettersteiges. Leider waren wir erst um halb 11 beim Einstieg, somit befanden sich schon relativ viele andere Bergsteiger in der Wand und wir mussten viele Überholmanöver während des Kletterns durchführen. Ohne großartige Pausen schafften wir es, diesen in 1,5 Stunden durchzusteigen. Schwer ist er echt nicht, nur die Länge bereitet wohl den meisten Probleme. Achtung, auch im Oktober sollte man auf genügend Wasservorräte in der Wand achten. Wir brauchten beide fast 2 Liter..

Nur mit einer halben Stunde Zeitrückstand trafen wir uns mit den anderen auf der Hütte. Wie ihr vielleicht schon erfahren habt, wird es zur nächsten Saison zu einem Pächterwechsel kommen. Schade um das super Essen !! 🙂

Werbeanzeigen

6.7. Große Ochsenwand (2700m) + Kleine Ochsenwand (2553m)

Heute war ich mit Rainer und seinem Sohn Manuel + Kollegen in meinem Lieblingsgebirge unterwegs.

Mit der ersten Gondel fuhren wir bis zu unserem Startpunkt Mittelstation Froneben. Über die Skiabfahrt, vorbei an der Schlickeralm erreichten wir in 1,5 Stunden den Einstieg des Schlicker Klettersteigs (TOPO). Es ist ein richtig schön angelegter, jedoch ein langsam in den Jahren kommender Klettersteig. Seilverankerungen sind stellenweise hinausgebrochen, und der Fels hat eine gewisse Ähnlichkeit mit der Martinswand…ich sage lei speckig 😉 Interessant finde ich auch, an welchen Stellen sich ein Seil befindet oder eben nicht. im Oberen Teil findet man nur mehr sporadisch, Ausnahme im letzen Aufschwung,ein Steilseil, dazwischen sind einige luftige kleinere Rinnen frei hinaufzuklettern. Für den typischen Bergsteiger überhaupt kein Problem, aber bei Touristen vielleicht etwas heikel. Dies soll jedoch keine Kritik sein, ich mag solche Kletterstellen 🙂

Abstieg: Über den Nordgrat (Alpenklubklettersteig) stiegen wir hinab. Gleich am Beginn (bei der Scharte – siehe Topo) war ein größeres Stück aus dem Felsen hinausgebrochen, dadurch war die Stelle leicht ungemütlich, besonders für kleinere Menschen, die jetzt nicht mehr zu dem Tritt kommen…siehe Foto.IMG_4280

Der weitere Abstieg ging problems vonstatten. Bei der Alpenklubscharte entschieden wir uns noch für einen kurzen Abstecher auf die Kleine Ochsenwand. 100 Höhenmeter mehr in den Beinen erreichten wir auch diesen Gipfel. Wieder überdenselben Weg retour auf die Alpenklubscharte. Dank einer tollen Schotterreise östlich von der Scharte verging der Abstieg zur Schlickeralm und zur Mittelstation wie im Flug.

Es war ein richtig lässiger Tag in den Kalkkögel 🙂

CIMG5683

Kurz vor der Schlickeralm


CIMG5684

das Schiegebiet…Kreuzjoch, Sennjoch


IMG_4241

lässiger Kamin 🙂


IMG_4249

nach dem Ausstieg bei ca 2/3 des Anstiegs muss steile Grassbuckeln überwunden werden


CIMG5703

Zwischendurch sind kleine ungesicherte Kletterstellen (I-Grat) zu meistern


CIMG5709

Im Hintergrund die Riepenwand


CIMG5713

Bruchhaufen…Riepenwand und die Schlicker Seespitze


IMG_4283

Im Abstieg


IMG_4307

auch einige luftige Stellen müssen abgeklettert werden


Kleine Ochsenwand, Im Hintergrund ist der Steingrubenkogel zu sehen

Kleine Ochsenwand, Im Hintergrund ist der Steingrubenkogel zu sehen


IMG_4322

in der Rossgrube