4.2.15 Seegrube

Wieder startete ich am Nachmittag zu einer Trainungstour. Von der Hungerburg stieg ich über die 2er Abfahrt u die Verlängerung von der Direttissima zur Seegrube. Die Piste war mir zu langweilig, so entschied ich mich für diese einsame Variante. Nachdem mir während des Aufstiegs ein ärgerliches Missgeschick am Schuh passiert war, musste ich mit der Gondel ins Tal fahren.

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21.12. Brandjochkreuz (2268m)

Wo ich gerade richtig Lust auf Skitouren bekommen habe, setzt mich wieder eine Sehnenreizung am linken Oberarm außer Gefecht. Mal schauen wie lang ich diesmal aussetzen muss…
Aus diesem Grund musste wieder eine Bergtour her. Trotz der nächtlichen Schneefälle startete ich mit Rainer vom Planötzenhof aus Richtung Brandjochkreuz. Kurz oberhalb vom Höttinger Bild, auf ca. 1100m begrüßte uns der erste Schnee. Bis zum Achselboden war der Schnee kein störender Faktor, erst danach nahm er rasch zu, so dass wir eine 30 – 40 cm dicke Schneedecke als Hindernis vor uns hatten. Andere waren ebenfalls schon dort oben unterwegs und spurten den Weg für uns 🙂
Ab dem Brandjochboden verließen wir den Normalweg und stiegen östlich von der Kammseite auf, um dem starken Westwind auszuweichen. Erst auf den letzten 100 Höhenmetern erwischte uns dieser trotzdem ;). Die obligatorische Gipfelpause musste daher auf später verschoben werden. Erst auf den letzten Meter waren einige eisige Stellen dabei, sonst war es gehtechnisch überhaupt kein Problem.
Überraschenderweise waren wir gar nicht alleine, ca.10 weitere Bergsteiger waren heute auf dem Weg per pedes zum Brandjochkreuz.
Wir stiegen vom Brandjochboden direkt über den Ausläufer des Schneekars zur Jagdhütte. Weiter gings über die nicht bewirtschaftete Aspachhütte zum Rauschbrunnen. Durch den Schnee und „Letten“ erfordete der Abstieg auch weiter Konzentration und war kein Selbstläufer wie sonst.
Es war wieder einmal ein richtig lässiges Tagl. So spät im Jahr war ich noch nie auf einem Gipfel. Ein tolles Gefühl und eine schöne Alternative zum Skitourengehen 😉 Interessant war auch einer großen Anzahl an Bergsteigern und Wanderern in diesem eher abgeschiedenen Teil der Nordkette zu begegnen, obwohl das Skitouren gehen in den letzten Jahren so boomt. Das Karwendel hat auch im Winter seinen Reiz 🙂

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Leicht angezuckert, morgen ist der Schnee sicher schon wieder weg

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Lieblingsplatz 🙂

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Immer wieder zogen heute richtig große Nebelfelder plötzlich auf und verschwanden in wenigen Minuten wieder

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Einige Stellen waren aper...alles abgeblasen

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Vordere Brandhochspitze + Südgrat, Hohe Warte

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Schneekar, unterhalb erkennt man gut den Verbindungssteig zur Jagdhütte

P.S. An alle: Frohe Weihnachten und schöne und friedliche Feiertage 🙂

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